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HL komm Telekommunikations GmbH folgen

Erster Spatenstich für das neue Rechenzentrum

Pressemitteilung   •   Aug 08, 2017 16:02 CEST

Abgebildete Personen (v.l.n.r.): Knut Krause, Martin Seidenglanz, Frank Brand, Frank Posnanski, Uwe Albrecht, Richard Fahringer, Erik Dähne, Alexander Bakker

Leipzig, 08. August 2017. Der mitteldeutsche Telekommunikationsdienstleister HL komm, ein Unternehmen der Tele Columbus Gruppe, hat mit einem offiziellen Spatenstich den symbolischen Bauauftakt für das neue Rechenzentrum im Gewerbegebiet Leipzig-Lindenau begangen. Der Abschluss der Bauarbeiten für das dritte Data Center des Leipziger Glasfaserspezialisten ist Anfang 2018 geplant. Die neue Einrichtung schafft für Unternehmen eine Hochsicherheitsumgebung für den Betrieb von IT-Infrastruktur und bietet Speicherkapazitäten unter deutscher Datenhoheit.

Am Dienstag, 8. August 2017, haben Richard Fahringer und Erik Dähne, Geschäftsführer der HL komm Telekommunikations GmbH, gemeinsam mit Uwe Albrecht, Wirtschafts-Bürgermeister der Stadt Leipzig, und weiteren Vertretern des Leipziger Glasfaserspezialisten und Penta Infrastructure sowie des ausführenden Bauunternehmens ICTroom Company BV den symbolischen ersten Spatenstich für das neue Rechenzentrum von HL komm gesetzt. Im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung wurde in Anwesenheit von Geschäftsführern sowie IT-Spezialisten ortsansässiger Unternehmen der Bau des neuen Data Centers begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Anfang 2018 geplant.

Aufgrund der modularen Bauweise dieses dritten Rechenzentrums von HL komm, dem Glasfaser- und Geschäftskundenspezialisten unter dem Dach der Tele Columbus Gruppe, können die Büro- und Rechenzentrumsflächen zukünftig bedarfsgerecht und schnell erweitert werden. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst 700 qm Nettofläche für das Rechenzentrum sowie 500 qm Büroflächen entstehen. Bis Ende 2019 soll das Rechenzentrum auf 1.400 qm Fläche gewachsen sein. Sollte die Nachfrage dies erfordern kann der zweite Bauabschnitt auch deutlich früher fertiggestellt werden. Insgesamt bietet das Gelände in Leipzig-Lindenau Erweiterungskapazitäten für bis zu 4.000 qm Fläche.

Das künftige Rechenzentrum von HL komm wird mit Hilfe mehrerer 100 Gbit/s-Leitungen eine hochverfügbare Anbindung an das Glasfasernetz der HL komm erhalten und an die internationalen Netzknoten DE-CIX, AMS-IX und BCIX angebunden. Die technische Auslegung zielt dabei mit einem PUE-Wert von nur noch 1,3 auf höchste Energieeffizienz ab. Der PUE-Wert ist ein branchenüblicher Indikator, der die Gesamtenergieaufnahme der Anlage dem Stromverbrauch der verbauten IT-Technik gegenüberstellt. Je näher dieser Wert bei 1,0 liegt, desto höher ist der Effizienzgrad. Dementsprechend erfolgt die Stromversorgung dabei zu 100 % aus regenerativen Energiequellen. Die Vorgaben der EN 50600 zur Energieeffizienz werden somit in jedem Fall erfüllt. Die Anlage wird zudem die Anforderungen des TUViT Level 3 für hohen Schutzbedarf und vollständige Redundanzen kritischer Versorgungssysteme mit mehrfach ausgelegten Klima- und Stromzuführungen sowie eigener Notstromanlage übererfüllen. Außerdem wird der IT-Grundschutz auf Basis der ISO 27001-Zertifizierung gewährleistet.

„Wir freuen uns, der Region schon bald ein Hochsicherheits-Rechenzentrum zur Verfügung zu stellen, das den Unternehmen umfängliche Lösungen für die Herausforderungen der voranschreitenden Digitalisierung bietet und sie technologisch auf dem Weg in die Zukunft begleitet“, erläutert Richard Fahringer.

Mit dem sukzessiven Ausbau der Datenkapazitäten trägt HL komm dem steigenden Bedarf nach sicherer Datenhaltung, -bereitstellung und -verarbeitung Rechnung. Die hohen Schutzstandards der EU und der strikte Datenschutz in Deutschland treiben die nationale und internationale Nachfrage nach deutschen Rechenzentrumskapazitäten. Das geplante Data-Center der HL komm stärkt die Position des Leipziger Telekommunikationsunternehmens in diesem strategisch bedeutsamen Wachstumsfeld.

Abgebildete Personen (v.l.n.r.):

Knut Krause, HL komm Telekommunikations GmbH, Leiter Einkauf

Martin Seidenglanz, HL komm Telekommunikations GmbH, Bereichsleiter Geschäftskundenvertrieb

Frank Brand, ICTroom Company BV, Managing Director

Frank Posnanski, Tele Columbus Gruppe, Chief Financial Officer (CFO)

Uwe Albrecht, Stadt Leipzig, Wirtschafts-Bürgermeister

Richard Fahringer, HL komm Telekommunikations GmbH, Geschäftsführer

Erik Dähne, HL komm Telekommunikations GmbH, Geschäftsführer

Alexander Bakker, Penta Infrastructure, Partner

Über HL komm
Die HL komm Telekommunikations GmbH ist einer der führenden Telekommunikationsanbieter in Mitteldeutschland und bietet als zentraler Versorger Dienstleistungen in den Bereichen Internet, Telefonie, Rechenzentren und Vernetzung. Derzeit verfügt die HL komm über ein tausende Kilometer langes hochverfügbares und redundantes Glasfasertelekommunikationsnetz in der Region Mitteldeutschland, ein Team von über 120 spezialisierten und erfahrenen Mitarbeitern sowie ein 24/7/365 erreichbares Netzwerk-Management-Center. Ziel des Unternehmens ist die wirtschaftliche Stärkung und Entwicklung der Region durch innovative und nachhaltige Technologielösungen. 1997 als ein Eigenbetrieb der Leipziger Stadtwerke gegründet, fusionierte die HL komm Telekommunikations GmbH & Co.KG am 1. Januar 2000 mit den City-/ Regiocarriern 3H Telekommunikations GmbH und TelSA Telekommunikationsgesellschaft mbH Sachsen-Anhalt aus Halle zur heutigen HL komm Telekommunikations GmbH mit Sitz in Leipzig. Seit dem 30. November 2015 zählt HL komm zur Tele Columbus-Gruppe, die mit 3,6 Mio. angeschlossenen Haushalten als drittgrößter deutscher Kabelnetzbetreiber am Markt ist. Weitere Informationen unter www.hlkomm.de.

Über die Tele Columbus Gruppe
Die Tele Columbus Gruppe ist der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen
ist aus der Zusammenführung einzelner regionaler Kabelnetzbetreiber heraus entstanden und hat so
eine Firmengeschichte, die bis in das Jahr 1972 zurückreicht. Rund 3,6 Millionen angeschlossene Haushalte
werden über die Gesellschaften Tele Columbus, primacom, pepcom, Deutsche Telekabel, Martens und
KMS mit dem TV-Signal und immer mehr Kunden mit digitalen Programmpaketen, Internet-Zugang und
Telefonanschluss über das leistungsstarke Breitbandkabel versorgt. Als nationaler Anbieter mit regionalem
Fokus und als Partner der Wohnungswirtschaft ist die Gruppe im gesamten Kerngebiet Berlin, Brandenburg,
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie auch in zahlreichen westdeutschen Schwerpunktregionen
präsent. Das Unternehmen baut seine Netze bedarfsgerecht in einer hybriden Glasfaserstruktur aus und
setzt dabei auf den modernsten Internet-Übertragungsstandard DOCSIS 3.0, der superschnelle Internetverbindungen mit bis zu mehreren hundert Megabit pro Sekunde ermöglicht. Vom analogen, digitalen und
hochauflösenden Fernsehen über Hochgeschwindigkeits-Internet und Telefonie bis hin zu Telemetrieleistungen,
Mieterportalen und interaktiven Diensten lassen sich alle innovativen Medienanwendungen über
das Breitbandkabel darstellen. Dabei beschränkt sich Tele Columbus nicht auf die einfache Weiterleitung von
Signalen, sondern arbeitet über eine eigene Produktplattform aktiv an der Ausweitung des Programmangebots
und der Entwicklung von Zusatzdiensten. Als Carrier bietet Tele Columbus über die Gesellschaft HL
Komm darüber hinaus leistungsstarke Verbindungen und Vernetzungen für Geschäftskunden. Das Unternehmen
ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert
und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

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